Wälzlagerfett

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Wälzlagerfett kaufen – Hoch performante Schmierstoffe für Wälzlager

Ein ungeplanter Maschinenstillstand ist der Albtraum jedes Instandhalters. Oft ist die Ursache trivial, aber fatal: Eine mangelhafte Schmierung führt zu Heißläufern, vorzeitigem Verschleiß oder dem Totalausfall kritischer Lagerstellen. Wälzlagerfett ist weit mehr als nur ein Gleitmittel – es ist ein konstruktives Bauelement, das über die Lebensdauer und Effizienz Ihrer Anlagen entscheidet.

Bei EDM finden Sie eine gezielte Auswahl hochwertiger Schmierstoffe, die exakt auf die harten Anforderungen der Industrie abgestimmt sind. Ob hochbelastete Lager in der Schwerindustrie oder präzise Elektromotoren – wir bieten Ihnen die passende Lösung, um Reibung zu minimieren und die Produktivität zu maximieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zusammensetzung: Ein Wälzlagerfett besteht aus Grundöl, Verdicker (Schwamm-Prinzip) und Additiven.
  • Die richtige Auswahl: Entscheidend sind Temperatur, Drehzahl, Last und Umgebungsbedingungen (Feuchtigkeit, Staub).
  • Normung: Achten Sie auf die DIN 51502 (z. B. KP2K-30), um die Spezifikation exakt zu bestimmen.
  • Präzision: Für Elektromotoren sind geräuschgeprüfte Wälzlagerfette mit hoher Reinheit essenziell.
  • Wartung: Mischbarkeit prüfen! Unterschiedliche Verdicker können zur Verflüssigung des Schmierstoffs führen.
  • EDM-Vorteil: Schneller Zugriff auf Premium-Marken wie SKF, Klüber und OKS direkt ab Lager.

Was ist Wälzlagerfett? Eine kurze Definition für die Praxis

Wälzlagerfett ist ein konsistenter Schmierstoff, der aus drei Hauptkomponenten besteht: einem Grundöl, einem Verdicker und spezifischen Additiven. Im Gegensatz zur Ölschmierung verbleibt das Fett an der Schmierstelle, dichtet diese gegen äußere Einflüsse ab und ermöglicht eine wartungsarme Fettschmierung über lange Zeiträume.

Der Aufbau: Warum die Zusammensetzung des Schmierstoffs entscheidend ist

Um das richtige Wälzlagerfett kaufen zu können, müssen Sie verstehen, wie es unter Last arbeitet. Man kann sich das Schmierfett wie einen Schwamm vorstellen: Der Verdicker hält das Grundöl fest und gibt es nur bei Bedarf (Druck oder Bewegung) an die Reibstelle ab.

  1. Grundöl (ca. 70–95 %): Es übernimmt die eigentliche Schmierung. Wir unterscheiden zwischen Mineralöl für Standardanwendungen und synthetischen Ölen (wie PAO oder Ester) für hoch- oder niedrig-temperaturbelastete Umgebungen.
  2. Verdicker (ca. 3–30 %): Er bestimmt die Konsistenz und Wasserbeständigkeit. Am häufigsten wird Lithiumseifenfett eingesetzt, aber auch Polyharnstoff oder Calciumkomplex-Verdicker sind für Spezialanwendungen relevant.
  3. Additive (ca. 0–10 %): Diese chemischen Zusätze verbessern den Korrosionsschutz, die Oxidationsbeständigkeit oder die Druckaufnahmefähigkeit (EP-Additive).

Technisches Qualitätsmerkmal: Walkstabilität (Shear Stability)

Ein entscheidendes Kriterium für die Qualität eines Fettes ist die Walkstabilität. Hochperformante Schmierstoffe zeichnen sich durch eine enorme Strukturfestigkeit und Scherstabilität aus. Das bedeutet: Das Fett darf bei mechanischer Belastung – dem ständigen Überrollen durch die Wälzkörper im Lager – seine Konsistenz nicht dauerhaft verlieren. Ein instabiles Fett würde flüssig werden und aus der Lagerstelle austreten. EDM setzt daher auf Produkte, die ihre NLGI-Klasse auch unter Dauerstress beibehalten.

Auswahlkriterien: So finden Sie das richtige Schmierfett für Ihre Anwendung

Die Auswahl des optimalen Schmierfettes für Wälzlager hängt von den individuellen Betriebsbedingungen Ihrer Maschine ab. EDM unterstützt Sie dabei, die technischen Parameter korrekt zu interpretieren.

1. Die NLGI-Klasse (Konsistenz)

Die Festigkeit eines Fettes wird in NLGI-Klassen angegeben. Für die meisten Wälzlager ist die Klasse NLGI 2 der Standard. Sie ist fest genug, um im Lager zu verbleiben, aber geschmeidig genug, um alle Reibstellen zu erreichen.

2. Der Drehzahlkennwert (n*dm)

Die Drehzahl Ihrer Lager ist ein kritischer Faktor. Schnelldrehende Lager benötigen ein Fett mit niedriger Grundölviskosität, um eine übermäßige Erwärmung durch interne Reibung zu vermeiden.

3. Geometrie und Lagerarten: Punkt- vs. Linienberührung)

Die interne Geometrie des Lagers bestimmt die Anforderung an den Schmierstoff:

  • Kugellager (Punktberührung): Hier ist die Flächenpressung moderat, die Schmierung weniger anspruchsvoll.
  • Rollenlager / Kegelrollenlager (Linienberührung): Diese Lagerarten weisen höhere Reibungskräfte auf. Hier ist eine hohe Druckaufnahmefähigkeit zwingend erforderlich. Solche Lager benötigen Fette mit EP-Zusätzen (Extreme Pressure), um den Schmierfilm auch unter schwerer Last stabil zu halten.

4. Einsatztemperatur

Die Temperatur am Einsatzort beeinflusst die Viskosität des Öls.

  • Hochtemperaturfette: Für Anwendungen über 140 °C (z. B. in Öfen).
  • Tieftemperaturfette: Für den Einsatz in Kühlhäusern oder bei arktischen Bedingungen.

5. Reinheitsgrad und Laufruhe (High Purity)

Für sensible Anwendungen wie Lüfter oder Elektromotoren ist der Reinheitsgrad entscheidend. Geräuschgeprüfte Wälzlagerfette werden während der Produktion speziell gefiltert, um kleinste Feststoffpartikel zu entfernen. Diese Filterungshygieneklassen sorgen für eine verbesserte Vibrationsdämpfung und minimieren die Geräuschentwicklung.

6. Umgebungsbedingungen

Muss das Fett in feuchten Umgebungen bestehen? Ist ein silikonfreies Wälzlagerfett für Lackieranlagen erforderlich? Ein gutes Fett muss die Funktion der Abdichtung übernehmen und das Lager vor Schmutz und Wasser schützen.

Arten von Wälzlagerfetten im EDM-Sortiment

Wir führen Schmierstoffe führender Hersteller wie SKF, Klüber Lubrication und OKS. Jedes Produkt ist für spezifische Anforderungen optimiert.

Fett-Typ Hauptmerkmal Typische Anwendung
Mehrzweckfett Allrounder, meist Lithiumbasis Elektromotoren, Radlager, Standardlager
EP-Fett (Extreme Pressure) Hohe Druckaufnahme Rollenlager, Förderanlagen, schwer belastete Maschinen
Geräuscharmes Fett Hochrein gefiltert Feinwerktechnik, geräuscharme E-Motoren
Hochtemperaturfett Stabil bis >180 °C Kalander, Ofenwagen
Lebensmittelfett (NSF H1) Physiologisch unbedenklich Abfüllanlagen, Lebensmittelindustrie
Radlagerfett (KFZ/LKW) Hohe Walkstabilität & Hitzebeständigkeit Radlager, Fahrwerksteile, Kreuzgelenkschmierung

Einsatzbereiche: Von der Industrie bis zur Agrartechnik

EDM bedient nicht nur den klassischen Maschinenbau. EDM liefert die passenden Schmierstoffe für unterschiedlichste Branchen und Anforderungen.

waelzlagerfett-edm
  • Industrie: Instandhaltung von Elektromotoren und Getrieben.
  • Lebensmitteltechnik: NSF H1-konforme Wälzlagerfette für sterile Abfüll- und Verpackungsprozesse.
  • Kunststoffindustrie: Thermisch stabile Fette für Extruder und Spritzgussmaschinen unter hoch-temperaturbelasteten Bedingungen.

Experten-Wissen: Die DIN 51502 für Wälzlager verstehen

Um die Leistung und Eignung eines Fettes objektiv zu vergleichen, hilft die DIN 51502. Hier ein Beispiel zur Entschlüsselung (z. B. KP2K-30).

Kürzel Bedeutung Erklärung
K Einsatzbereich Schmierfett für Wälzlager, Gleitlager und Gleitflächen.
P Zusatzstoffe Enthält EP-Additive zur Erhöhung des Verschleißschutzes unter Druck.
2 Konsistenz NLGI-Klasse 2 (fest/geschmeidig, der Standard für Wälzlager).
K Obere Temp. Max. Einsatztemperatur (hier bis +120 °C) sowie Verhalten gegenüber Wasser.
-30 Untere Temp. Untere Einsatztemperatur (hier bis -30 °C).

Anwendungstipps: Richtig schmieren und Alterungsschutz gewährleisten

Die beste Leistung erzielt ein Schmierstoff nur, wenn er richtig angewendet wird.

  • Alterungs- und Oxidationsbeständigkeit
    Hochwertige Wälzlagerfette oxidieren wesentlich langsamer als Billigprodukte. Dies ist entscheidend für die sogenannte Lebensdauerschmierung (For-Life-Schmierung). Ein guter Alterungsschutz verhindert, dass das Fett fest und spröde wird (Verharzung). Verharzungsfrei bleibende Schmierstoffe garantieren, dass die Anlage auch nach längeren Stillstandzeiten sofort wieder einsatzbereit ist.

  • Mischbarkeit – Ein kritisches Thema
    Mischen Sie niemals unterschiedliche Fette, ohne die Verträglichkeit zu prüfen. Unverträgliche Verdicker können dazu führen, dass das Fett sich verflüssigt und aus dem Lager ausläuft.
  • Die richtige Füllmenge
    Ein häufiger Fehler ist das Überfetten. Während Gehäuse oft nur zu 30–50 % gefüllt werden sollten, führt eine 100-prozentige Füllung bei hohen Drehzahlen zu Walkarbeit und massiver Hitzeentwicklung.

    Wichtig: Beachten Sie immer die Herstellervorgaben zur Nachschmierung.
  • Sauberkeit bei der Applikation
    Schmutz ist der Feind jeder Wälzlagerschmierung. Achten Sie darauf, dass Fettpressen und Schmiernippel sauber sind, bevor das Fett aufgetragen wird. Schon kleinste Staubpartikel wirken im Lager wie Schleifmittel und verkürzen die Lebensdauer drastisch.

    Ihre Vorteile: Warum Profis bei der Schmierung auf EDM vertrauen

    Wälzlagerfett ist für uns nicht bloß ein C-Teil – es ist die Lebensversicherung Ihrer Maschinen. Als autorisierter Partner von Branchenriesen wie Klüber Schmierstoffe, OKS und SKF bringt EDM das geballte Know-how aus über 25 Jahren technischem Großhandel direkt in Ihren Betrieb.

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    Wir wissen, dass jede Minute zählt. Auf Wunsch versenden wir per Express – damit Ihre Produktion reibungslos weiterläuft.
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    Unsere Fachberater verkaufen nicht nur Kartuschen, sie lösen tribologische Rätsel. Wir finden die exakte Lösung für Ihre spezifische thermische oder mechanische Anforderung.
    Kompromisslose Qualität

    Bei EDM erhalten Sie ausschließlich Schmierstoffe, die strengsten internationalen Normen entsprechen. Das bedeutet für Sie: maximale Sicherheit und kalkulierbare Wartungsintervalle.
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    Ob die einzelne 400 g Kartusche für den schnellen Einsatz oder maßgeschneiderte Systemlösungen für den gesamten Maschinenpark – wir haben die Kapazitäten für Ihren Erfolg.

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    Sichern Sie sich hochperformantes Wälzlagerfett direkt in unserem Shop – von der 400-g-Kartusche bis zum Großgebinde liefern wir Premium-Qualität ohne Umwege für Ihre sofortige Einsatzbereitschaft. Bei komplexen Anforderungen zu chemischer Mischbarkeit, technischen Datenblättern oder besonders kritischen Lagerstellen unterstützen unsere Experten Sie zudem mit fundiertem Fachwissen, um die maximale Betriebssicherheit Ihrer Anlagen dauerhaft zu garantieren.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Welches Fett eignet sich am besten für Kugellager?

    In den meisten Fällen ist ein lithiumverseiftes Mehrzweckfett der NLGI-Klasse 2 (z. B. ein Standardfett von SKF) die richtige Wahl. Es deckt einen breiten Temperaturbereich ab und bietet guten Korrosionsschutz.

    Wann sollte man Fett statt Öl verwenden?

    Fett wird immer dann eingesetzt, wenn der Schmierstoff an der Reibstelle verbleiben soll, eine Abdichtung gegen Schmutz nötig ist oder eine wartungsarme Lösung angestrebt wird.

    Wie lange ist Wälzlagerfett haltbar?

    Bei sachgerechter Lagerung (kühl, trocken, originalverschlossen) sind die meisten Fette in der Regel 2 bis 5 Jahre haltbar. Achten Sie auf Ölausscheidungen an der Oberfläche – leichte Trennungen sind normal, massive jedoch ein Zeichen von Überalterung. Maßgeblich sind in jedem Fall die individuellen Angaben in der Produktinformation.

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